Erst zwei Jahre alt war der Renault Kangoo, der gestern auf dem Hainholzberg komplett ausgebrannt ist. Ein 69-jähriger Gieboldehäuser samt Beifahrerin war mit dem Wagen in die Feldflur bei Rüdershausen gefahren, um auf einer Weide Rinder mit Wasser zu versorgen.
An den Renault hatte er aus diesem Grund einen Anhänger mit 1000-Liter-Fass angekuppelt. Beim Rangieren fuhr sich der Gieboldehäuser dann gegen 11 Uhr in einem Misthaufen fest und stellte Rauchentwicklung fest, die unter dem Boden des Autos begann. In kürzester Zeit stand der Wagen lichterloh in Flammen, die die via Handy alarmierte Feuerwehr löschte. Die Feuerwehr Rüdershausen rückte mit sechs Kameraden, die Rhumspringer Wehr mit Tanklöschfahrzeug und drei Brandschützern aus.
Vor Ort war auch die Gieboldehäuser Polizei. Die schließt einen technischen Defekt als Brandursache nicht aus, geht aber mit hoher Wahrscheinlichkeit davon aus, dass der heiße Katalysator des Renaults in Kombination mit Trockenheit und Hitze die Miste und in Folge das Fahrzeug selbst entzündet hat. Den Sachschaden schätzen die Ordnungshüter auf knapp 10 000 Euro.
Vor dem Hintergrund der anhaltenden Trockenheit appellieren Polizei und Feuerwehr, nicht auf Grasflächen zu parken, da sie sich durch heiße Katalysatoren entzünden können. Die Waldbrandgefahr halte sich in den Mischwäldern Südniedersachsens noch in Grenzen, steige aber mit jedem trockenen und heißen Tag, teilt Forstoberrat Axel Eichendorff mit. Kippen und Scherben hätten im Wald nichts verloren. (ku)
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Im Einsatz waren:
OrtsFw Rüdershausen 1 TSF (1:5)
OrtsFw Rhumspringe 1 TLF 16/24 (1:2)
1Pol