Feuerwehrverband Duderstadt-Eichsfeld

Duderstadt´s "Marktstr." im Ausnahmezustand! PDF Drucken E-Mail
  
Sonntag, den 06. September 2009 um 13:19 Uhr

Volksfestcharakter: Polizei lobt Zusammenarbeit mit der Feuerwehr

Nach Monaten der Planung: reibungsloser Ablauf !

Es gab Momente, da konnte man seine eigenen Hände nicht nach oben heben, geschweige denn, seine Füße bewegen: 33.000 Menschen füllten am Abend die Marktstr. in Duderstadt´s City. Für die eingesetzten Hilfsorganisationen kam die Bewährungsprobe nach wochenlanger Detailplanung.

Es waren 301 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, DRK ud THW, die sich um die Sicherheit der Anwesenden kümmerten. Dazu kamen unzählige Kameraden/-innen, die in ihren heimatlichen Gerätehäusern, wie Nesselröden, Seulingen, Rhumspringe und natürlich Duderstadt, die Einsatzbereitschaft herstellten oder auch, wie z.B. Gieboldehausen, eine erhöhte Rufbereitschaft sicherstellten.

Duderstadt´s Stadtbrandmeister, Stefan Schindler, möchte dazu allen, auch den hier unerwähnten, Feuerwehrmitgliedern seinen Dank und Würdigung aussprechen, die diesen Abend, aus sicherheitsrelevanter Sicht, zum Erfolg werden ließen. Er betonte, das er jedem hohen Respekt zollt, der sich in seiner Freizeit, zum Bewälltigen der Aufgabenstellung, einbrachte, zumal hierfür die kommunalen Grenzen gesprengt wurden. Alle angrenzenden Gemeinden unterstützten die Feuerwehren des Stadtgebietes: die Gem.Gleichen, Gem. Radolfshausen und die SG Gieboldehausen.

Auch der Einsatzleiter der Polizei, PHK Kannengießer, zog am Sonntagmorgen eine positive Bilanz der Veranstalltung. Sein Kommentar lautete: "Geben Sie es an die Feuerwehr weiter: Ein großes Dankeschön ! Eine so perfekte und reibungslose Zusammenarbeit zwischen der Polizei und Feuerwehr sei einmalig gewesen."
Aus Sicht der Polizei war der Abend sehr positiv verlaufen. Es gab keine nennenswerten Störungen der öffentlichen Ordnung.

Auch das Resumée der DRK-Bereitschaft Duderstadt fiel positiv aus: Unterstützt von drei Notärzten, drei RTW und zwei KTW mußten das Rettungspersonal "nur" 21 Personen medizinsch versorgen, wobei davon 7 Personen , dem Krankenhaus "St.Martini" zugeführt werden mußten.

Als besonders nennenswert sei, aus einsatztaktischer Sicht, zu erwähnen, wie sich das Personal des landkkreiseigenen ELW 2 bewährte: Disziplin, bewährtes und ruhiges Abarbeiten von Schadenslagen, Koordinierung aller Vertreter der eingebundenen Kräfte waren Kernpunkte der Tätigkeiten.
Insgesamt war auch der Funksprechverkehr im 2m-Band als äußerst diszipliniert, sachlich kompetent und kurz gehalten worden. Das betraf vor allem die eingesetzten Fw-Kräfte rund um die Marktstr..

Ein langer Tag: Der Dienstbeginn für die Fw-Kräfte war am Samstag, um 13.00 Uhr, die letzten Kräfte waren am Sonntagmorgen um 03.15 Uhr eingerückt.

 

Im Anhang findet Ihr ein paar Bilder, die einen kleinen Einblick vermittel sollen. Da die Bildrechte, aus verständlichen Gründen, durch die Firmengruppe Otto Bock ein bisschen beschränkt waren, gibt es hier keine großartigen Starbilder. Diese entnehmt bitte den öffentlichen Pressepublikationen.

Zu den Bildern...

Aktualisiert ( Montag, den 25. Juli 2011 um 19:07 Uhr )