|
"Göttinger Tageblatt" vom 01.02.10 |
|
|
|
|
Montag, den 01. Februar 2010 um 08:50 Uhr |
Stadtgebiet Göttingen: Digitale Alarmierung steht
Schnellere Rettungseinsätze durch neue Technik
Göttingen (ft). In der Stadt sind jetzt Behörden und Rettungsdienste mit dem neuen digitalen Alarmierungssystem ausgestattet.
Rund 550.000 € seien bislang investiert worden, teilt die Stadtverwaltung mit. Die neue Technik ist seit Dezember 2009 in Betrieb und hat das inzwischen 35 Jahre alte System entgültig abgeschafft. Im Landkreis Göttingen ist die Einführung Ende 2010 geplant.
Von kürzeren Alarmierungszeiten, noch mehr Sicherheit in der Alarmierung oder der Verschlüsselung der übertragenden Daten profitieren nicht nur die Göttinger Berufsfeuerwehr und die Freiwilligen Wehren der Stadt. Zugute kommt die digitale Technik allen Sicherheitsorganisationen, wie dem Arbeiter-Samariter-Bund, dem Deutchen Roten Kreuz, der Johanniter-Unfall-Hilfe, dem Malteser-Hilfsdienst und der Deutschen Rettungsflugwacht.
Das Alarmierungsverfahren ist mit dem Einsatzleitsystem der gemeinsamen Feuerwehr- Einsatz-/ Rettungsleitstelle von Stadt und Landkreis gekoppelt. Nach Aufnahme einer Notfallmeldung werde eine extrem kurze und sichere Alarmierung in Textform an die digitalen Meldeempfänger der Einsatzkräfte gesendet. Dadurch reduziert sich die Alarmierungszeit auf ein Viertel und der Sprechfunkverkehr werde erheblich entlastet, so die Stadtverwaltung. In Zukunft soll auch der Sprechfunk mit digitaler Technik modernisiert werden.
|
|
Aktualisiert ( Samstag, den 13. Februar 2010 um 09:33 Uhr )
|